Förderung von Erzeugerorganisationen

Seit dem 1. Januar 2008 gilt eine neue gemeinsame Marktorganisation (GMO) für Obst und Gemüse, zusammen mit entsprechenden Durchführungsbestimmungen. Die reformierte GMO soll Wettbewerbsfähigkeit und Marktausrichtung des Obst- und Gemüsesektors verbessern, krisenbedingte Einkommensschwankungen abmildern, den Absatz fördern und damit zur öffentlichen Gesundheit beitragen sowie den Umweltschutz verbessern. Die Änderungen sollen mehr Obst- und Gemüsebauern dazu veranlassen, Erzeugerorganisationen beizutreten. Außerdem werden den Erzeugerorganisationen mehr Instrumente für das Krisenmanagement an die Hand gegeben, den Obst- und Gemüsesektor in die Betriebsprämienregelung einzubeziehen, Mindestausgaben für Umweltmaßnahmen vorzuschreiben, die EU-Förderung für die ökologische Landwirtschaft und Absatzförderungsmaßnahmen aufzustocken sowie die Ausfuhrerstattungen für diese Produkte zu streichen.

 

Grundlage für die Beihilfegewährung ist die Genehmigung eines operationellen Programms (OP) durch das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg Vorpommern als zuständige Stelle für das Bundesland. Die antragstellende Erzeugerorganisation kann für ihr Programm eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren wählen.

Von den finanziellen Beihilfen der Europäischen Union können im Bereich Obst und Gemüse ausschließlich anerkannte Erzeugerorganisationen (EO) profitieren.



zuletzt geändert am: 03.12.2015